Rundschreiben 02/2003


Sehr geehrte(r) Modellbahnfreund(in),
sehr geehrte(r) Kunde/in,

wie jedes Jahr auch stellt man unmittelbar nach Drucklegung der Messeliste fest, daß natürlich einge Neuheiten vergessen worden sind. Und deshalb wollen wir Ihnen mit unseren Mitteilungen 02/2003

noch vor Auslieferung
unserer Messeliste
den ersten
Neuheitennachtrag für 2003

an die Hand geben.

Ein beliebtes Thema im Jahr 2002 war die Firma LIMA mit ihren Marken Arnold, LIMA und Rivarossi. Nachdem im letzten Jahr die Angaben über angeblich lieferbare Ware und dann tatsächlich lieferbare Ware nur sehr selten übereinstimmten, soll der aktuelle Katalog 2003 nun tatsächlich nur noch Waren enthalten, die geliefert werden kann, bzw. als Neuheit in Vorbereitung ist. Wir werden uns überraschen lassen. Ausgesprochen negativ überrascht waren wir vom Ersatzteil-Service, oder auf gut Neudeutsch "After-Sales-Service" genannt. Wir mußten leider feststellen, daß nur ein Bruchteil der gelieferten Ersatzteile auch tatsächlich mit den bestellten Ersatzteilen übereinstimmte. Solange nicht geklärt ist, wie LIMA mit diesen Fehllieferungen umgeht, sehen wir uns leider außerstande Ersatzteilbestellungen für Arnold-, LIMA- und Rivarossi-Produkte zu bearbeiten. Wir bitten hier um Ihr Verständis. Aber mit Fehllieferungen und langwierigem bürokratischen Procedere ist weder Ihnen noch uns gedient.

"Öfter mal was Neues" hat man sich bei Lehmann gedacht und ist doch tatsächlich auf das Konzepte einer "eXtra-Partnerschaft" gekommen. Dieses Konzept wird in der aktuellen LGB-Depesche den LGB-Kunden auch in den buntesten Farben ans Herz gelegt. Gegenüber den vorgeblichen Vorteilen sind hierbei leider die negativen Seiten etwas unterrepräsentiert. So darf der Kunde nicht mehr beim Händler seiner Wahl bestellen (es sei denn er tut es im Laden am Terminal), da die eXtra-Kunden-aufträge über den für das Gebiet zuständigen Händler abgerechnet werden. Der eXtra-Händler muß sich verpflichten Teile seiner Ladeneinrichtung nach den Vorstellungen von LGB zu gestalten, er muß einen von LGB vorgegebenen Platz zur Verfügung stellen und darf einen monatlichen Beitrag von 90,-- € (zzgl. Mehrwertsteuer) dafür leisten. Er darf auch die eXtra-Artikel nicht selbst kalkulieren, so daß der Endverbraucher den von LGB (unverbindlich?) empfohlenen Preis bezahlen darf. Letzendlich führt dies zu einer Preiserhöhung für bestimmte Produkte. LGB stellt diesen Effekt unter folgendes Schlagwort "Das LGB-eXtra-Fachhandelssytem führt zu deutlicher Marktberuhigung ....". Bleibt nur zu hoffen, daß es nicht bis zur Friedhofsruhe führt. Ein Vorteil für den Händler ist sicherlich auch jener, daß die Firma LGB frei Haus an die Daten seiner Kunden kommt.

Nachdem wir nicht einsehen der Firma LGB Verkaufsfläche in unserem Laden einzurichten, für die wir zu bezahlen haben und wir zudem der Meinung sind, daß wir als Händler durchaus in der Lage sind unsere Preise im Angesicht eines freien Marktes selbst zu gestalten, haben wir uns ganz bewußt gegen den Status eines eXtra-Händlers entschieden. Nach den bisherigen Gesprächen mit unseren LGB-Kunden gehen wir schon jetzt davon aus, daß unsere Entscheidung richtig war und sehr weitgehende Akzeptanz bei unseren Kunden findet. Das reguläre LGB-Programm finden Sie natürlich auch weiterhin bei uns.

Positives gibt es von der Firma Lenz zu berichten. Nach dem Erfolg der V 36.4 in der Baugröße H0 hat sich Lenz vorgenommen für Spur 0 (1:45) ein preiswertes und hochwertiges Großserienprogramm aufzulegen. Auch hier soll die V 36.4, gefolgt von Donnerbüchsen, den Anfang machen.

Ihre Pürners

Letzte Änderung: 07.11.2011 +

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